Altmetall richtig entsorgen – so holst du das Maximum aus deinem Schrott heraus

Altmetall richtig entsorgen – so holst du das Maximum aus deinem Schrott heraus

Jeder von uns hat sie: Metallreste, die im Keller, in der Garage oder auf dem Dachboden verstauben – alte Fahrräder mit verbogenen Felgen, gusseiserne Heizkörper, Kupferrohre nach der Badrenovierung oder Elektrokleingeräte, die längst durch moderne Modelle ersetzt wurden. Was viele unterschätzen: Richtig sortierter Schrott ist bares Geld wert und lässt sich oft innerhalb weniger Tage zu Geld machen, wenn man weiß, wie man vorgeht. In diesem Ratgeber erfährst du Schritt für Schritt, wie du deinen Altmetall­berg in Nordrhein-Westfalen optimal vorbereitest, welche Fallstricke es beim Umgang mit Gefahr­stoffen gibt und ab wann sich der Anruf bei Schrottabholung Engel wirklich lohnt.


Warum sorgfältige Schrottvorbereitung doppelt zahlt

Metalle sind die heimlichen Rohstoff-Helden der Kreislaufwirtschaft. Eine Tonne recyceltes Stahlblech spart gegenüber Primärstahl etwa 1,6 Tonnen CO₂, bei Aluminium erreicht die CO₂-Ersparnis sogar bis zu 9 Tonnen – und diese Zahlen stammen nicht aus Marketingprospekten, sondern aus offiziellen Umweltbundesamt-Berechnungen. Für dich macht sich die Mühe ebenfalls bezahlt: Sortenreine Kupfer- oder Messingteile erzielen auf dem aktuellen Markt Vielfache des Preises von Mischschrott. Wer also fünf Minuten länger trennt, kassiert oft 30 bis 50 Prozent mehr Erlös.

Gleichzeitig schützt eine ordentliche Vorsortierung vor unnötigen Kosten. Gefährliche Bestandteile wie Lithium-Ionen-Akkus dürfen nicht im Container landen – wenn doch, riskiert man Sanktionen bis zu 10 000 Euro. Stell dir vor, eine alte E-Bike-Batterie gerät im Schrottwagen in Brand: Dann haftet der Verursacher. Besser also, solche Teile gleich separat abzugeben.


Schritt 1: Eisen, NE-Metalle und Edelmetalle unterscheiden

Ein haushaltsüblicher Magnet ist dein bester Freund: Alle magnetischen Stücke (Stahl, Guss) legst du in einen Behälter, alle nicht-magnetischen in einen zweiten. Zu den Nichteisen-Metallen (NE-Metalle) zählen vor allem:

  • Kupfer – rötlicher Farbton, häufig in Stromkabeln und Rohrleitungen
  • Messing – goldgelbe Legierung aus Kupfer und Zink, z. B. Wasserhähne
  • Aluminium – silbergrau, sehr leicht, findet sich in Felgen, Fensterrahmen, Camping­geschirr
  • Edelstahl – silbrig, schwer, nicht magnetisch, in Spülen oder Geländern

Praxis-Tipp: Wenn du ein altes Haushaltskabel in 10-Zentimeter-Stücke schneidest und den PVC-Mantel abisolierst, erhältst du „Millberry“ – die sauberste und teuerste Kupferkategorie.

Ganz selten tauchen auch Zinn, Blei oder sogar Silberkontakte aus Relais auf. Hebe solche Stücke separat auf, notiere Gewicht und Art – unsere Fahrer zahlen bei Übergabe tagesaktuelle Börsen­preise aus.


Schritt 2: Gefahrenstoffe erkennen und sicher zwischenlagern

Lithium-Akkus, Starter­batterien, Kondensatoren oder Kühlgeräte mit FCKW zählen per Gesetz zum gefährlichen Abfall. Sie dürfen nicht zwischen Eisenbalken und Aluminiumfelgen vergraben sein. Lagere sie in einem feuerfesten Eimer oder, noch besser, in der originalen Kunststoffwanne. Der Abholservice von Schrottabholung Engel führt diese Teile kostenfrei dem Recycling zu; du musst sie nur getrennt bereitstellen.

Vorsicht bei Ölradiatoren: Hier befindet sich Heizöl im Gehäuse. Lasse das Öl ab, fülle es in einen Kanister und gib es beim Wertstoffhof ab – erst dann ist der Radiator reiner Stahl.


Schritt 3: Lohnt es sich zu demontieren?

Komplettgeräte wie Waschmaschinen bringen auch im Ganzen Gewicht, doch wer ein wenig Werkzeug besitzt, kann den Wert steigern. Ein Waschmaschinenmotor wiegt etwa drei Kilogramm, davon rund 1,2 Kilogramm reines Kupfer. Eine fünfminütige Demontage bringt also schnell fünf bis acht Euro extra. Ähnlich bei Klimageräten: Entfernt man Kompressor und Aluminium-Kupfer-Radiator, steigt der Kilopreis deutlich.

Faustregel: Alles, was sich mit Akkuschrauber und Seitenschneider in unter zehn Minuten zerlegen lässt, zahlt sich fast immer aus.


Schritt 4: Ab welcher Menge ist die Abholung gratis?

Schrottabholung Engel fährt ganz NRW in wöchentlichen Sammel­touren an. Dadurch ist die Logistik so optimiert, dass sogar kleinere Mengen ab ca. 150 kg Mischschrott bereits kostenlos abgeholt werden können. Bei höherwertigen NE-Metallen reichen oft 25 kg Kupfer oder eine Kiste mit vier Alufelgen.

Wenn du unsicher bist, rufe an oder fülle das Online-Formular aus. Unsere Disponenten prüfen per PLZ-Routenplaner, wann der nächste Sammel-Lkw in deiner Region rollt und nennen dir sofort, ob Transportkosten anfallen würden. Info dazu findest du auch in der Karte auf schrottabholung-engel.de/standorte.


Schritt 5: Termin buchen und Auszahlung erhalten

  1. Anfrage starten – online oder telefonisch, Wunschdatum angeben.
  2. Gewicht vor Ort wiegen – geeichte Digitalwaage, Ergebnis im Übergabe­protokoll.
  3. Barauszahlung oder Echtzeit-Überweisung – du entscheidest.
  4. Entsorgungsnachweis – digitale PDF-Quittung, zehn Jahre lang abrufbar.

Übrigens: Bei Firmenabholungen erstellen wir kostenfrei einen Mengen­stromnachweis – das erspart Unternehmen den Aufwand für die gesetzliche Dokumentations­pflicht.


Darf Elektroschrott einfach in den Container?

Nein. Das ElektroG schreibt vor, dass Elektrogeräte separat gesammelt werden. Für dich ist das jedoch kein Extraaufwand, denn der Fahrer kennzeichnet Elektro­schrott im Protokoll und lädt alles gemeinsam. Die Sortieranlage trennt danach automatisch nach Kunststoff, Leiterplatten und Metallen. Du musst nur darauf achten, Akkus vorher auszubauen.


Wie berechnen sich die aktuellen Schrottpreise?

Schrottabholung Engel orientiert sich an den Börsennotierungen (LME für NE-Metalle, Stahlschrottpreisindex für FE-Schrott). Der Tageskurs fließt live in das Angebots­tool auf unserer Website; du siehst also direkt, welche Preisspanne dich erwartet. Für kundenfreundliche Transparenz sorgt die Formel: (Gewicht × Tageskurs) – Routepauschale = Auszahlungsbetrag. Da die Routepauschale in 90 Prozent der Fälle 0 Euro beträgt, bekommst du den vollen Marktwert.


Nachhaltigkeit in Zahlen – so wirkt deine Entscheidung

MaterialEnergie-Ersparnis gegenüber PrimärproduktionCO₂-Reduktion pro Tonne
Stahl~ 60 %≈ 1,6 t CO₂
Aluminiumbis 95 %bis 9 t CO₂
Kupfer~ 85 %≈ 4 t CO₂


Wer also 200 kg Stahl und 20 kg Kupfer abgibt, spart in Summe über 400 kg CO₂ – das entspricht etwa 3 000 Autokilometern.

FAQ – die fünf häufigsten Fragen unserer Kunden

Muss ich jedes Teil abwägen?

Nein, die Waage des Fahrers erfasst das Gesamt­gewicht. Einzelnes Abwägen lohnt nur bei Edelmetall­kontakten.

Wie schnell bekomme ich mein Geld?

Bei Barzahlung sofort, bei Echtzeit-Überweisung meist innerhalb von 30 Sekunden nach Protokoll­signatur.

Abholung am gleichen Tag möglich?

In Ballungszentren oft ja. Auf dem Land in der Regel innerhalb von 48 Stunden.

Was passiert mit lackierten Teilen?

Die Lackreste verbrennen thermisch im Schmelzofen; du musst nichts abschleifen.

Kostet Elektroschrott extra?

Nein, solange er zusammen mit Metallen abgeholt wird. Reine E-Schrott-Abholungen ohne Altmetall berechnen wir nach Menge.


Fazit: Sortieren, Termin klicken, Kasse machen

Mit wenigen Handgriffen verwandelst du alten Kabelsalat, verrostete Fahrräder und ausgediente Haushaltsgeräte in eine lukrative Rohstoffquelle. Sortiere magnetische von nicht-magnetischen Metallen, trenne Gefahren­stoffe und nutze den kostenlosen Abholservice. Über das Anfrage­formular auf Schrottabholung Engel weißt du binnen Minuten, wann der Lkw kommt und welchen Erlös du erwarten darfst.

So wird aus vermeintlichem Müll ein Gewinn für deinen Geldbeutel – und ein echter Beitrag zum Umweltschutz.

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