Ein rostiger Kotflügel, ein durchgerosteter Unterboden, der Motor hat mehr Ölverbrauch als Laufleistung: Für viele Halter ist das der Moment, in dem sie nur noch an Entsorgung denken. Doch selbst ein Totalschaden oder ein 25-Jahre-alter Kleinwagen hat am Ende seines Lebenszyklus einen nicht zu unterschätzenden Materialwert. Wer sein Auto richtig verschrotten lässt, erhält oft mehrere hundert Euro – völlig legal, umweltkonform und ohne bürokratischen Stress. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, warum ein Schrottauto noch Geld bringt, welche Teile besonders lukrativ sind und wie die Abholung durch Schrottabholung-Engel funktioniert.
Vom Schrotthaufen zum Rohstoff – der wirtschaftliche Hintergrund
Ein Pkw besteht zu rund 75 Prozent aus Metallen. Der Löwenanteil entfällt auf Stahl, doch im Motorraum, in Kabelbäumen und Felgen verbergen sich Kupfer, Aluminium, Edelstahl und sogar Spuren von Platin in Katalysatoren. Metallpreise orientieren sich an den Börsennotierungen der London Metal Exchange (LME). Selbst wenn der Gebrauchtwagen keinen TÜV mehr bekommt, sind die Materialien darin gefragt:
- Stahlschrott wird eingeschmolzen und beispielsweise zu Baustahl, Schrauben oder Karosserieblechen recycelt.
- Aluminiumfelgen landen häufig in der Luft- und Raumfahrt oder in hochwertigen Fahrradrahmen.
- Kupferkabel werden zu neuen Leiterplatten und Stromleitungen – wichtig in Zeiten des E-Mobilitätsausbaus.
Je nach Größe und Modell enthält ein durchschnittlicher Kompaktwagen bis zu 110 Kilogramm Schnellstoff (Alu, Kupfer, Messing). Bei heutigen Schrottpreisen sind 200 – 400 Euro Erlös selbst für „fahruntüchtig und stark beschädigt“ realistisch.
Die Bauteile mit dem größten Wertpotenzial
Bauteil | Warum wertvoll? | Erlösspanne (orientierend) |
---|---|---|
Katalysator / Dieselpartikelfilter | enthält Platin, Palladium, Rhodium | 40 – 200 € |
Aluminiumfelgen | sortenreines Alu, gut recycelbar | 5 – 8 € pro kg |
Elektromotoren / Anlasser | hoher Kupferanteil | 1 – 2 € pro kg |
Kupferkabelbäume | Millberry-Kupfer nach Entfernen der Isolation | 4 – 6 € pro kg |
Blei-Starterbatterie | Blei wird nahezu komplett wiederverwertet | 5 – 10 € pro Stück |
Tipp: Du musst diese Teile nicht selbst ausbauen. Unsere Fahrer übernehmen Demontage oder zahlen dir den reinen Schrottpreis für das Komplettfahrzeug – das Risiko, beim Ausbau etwas zu beschädigen, entfällt vollständig.
Rechtlicher Rahmen: Warum du ein Verwertungsnachweis brauchst
Das Kreislaufwirtschaftsgesetz schreibt vor, dass Altfahrzeuge ausschließlich von zertifizierten Demontagebetrieben angenommen werden dürfen. Nach der Übergabe erhältst du einen Verwertungsnachweis. Dieses Dokument ist wichtig, weil es:
- die endgültige Stilllegung bei der Zulassungsstelle nachweist,
- Bußgeldern vorbeugt, falls das Auto später illegal im Wald auftauchen würde,
- Versicherungsverträge beendet – ohne Nachweis zahlst du womöglich weiter Beiträge.
Schrottabholung-Engel arbeitet mit zertifizierten Partnern. Der Verwertungsnachweis wird direkt nach dem Laden des Fahrzeugs digital ausgestellt und dir per E-Mail zugeschickt.
So läuft der Auto-Schrottprozess ab – Schritt für Schritt
1. Online-Anfrage
Über das Formular „Auto verschrotten“ gibst du Marke, Modell, Baujahr und Standort an. Innerhalb von Minuten erhältst du eine unverbindliche Preisspanne, die alle Logistikkosten bereits enthält.
2. Vor-Ort-Begutachtung
Ein Fahrer prüft Fahrgestellnummer, Gesamtzustand und ob wertsteigernde Komponenten (KAT, Felgen, Motor) noch vorhanden sind. Das dauert meist unter 10 Minuten.
3. Kaufvertrag und Sofortzahlung
Sind alle Daten korrekt, unterschreibst du einen kurzen Entsorgungs-Kaufvertrag nach deutschem Recht und bekommst dein Geld – bar oder per Echtzeitüberweisung.
4. Verladen & Abfahrt
Der Abschlepper oder Hakenwagen zieht das Fahrzeug auf und sichert es nach ADR-Vorschrift. Du musst nicht einmal Starthilfe geben, denn hydraulische Winden erledigen das Heben.
5. Abmeldung und Verwertungsnachweis
Der Dienst meldet das Auto bei der Zulassungsstelle ab und schickt dir die Bestätigung. Anschließend geht das Fahrzeug zu einer Demontageanlage, wo Flüssigkeiten abgelassen, Akkus entfernt und Metalle sortiert werden.
Warum selbst Kleinwagen noch Profit bringen können
Viele Halter denken: „Für meinen 20-Jahre-alten Golf zahlt doch keiner mehr.“ Doch die Rechnung ist simpel:
- Karosserie-Gewicht: Ein Golf IV wiegt leer rund 1 100 kg; davon sind ca. 950 kg Stahl.
- Aktueller Stahl-Schrottpreis: ≈ 0,12 €/kg (regional schwankend).
- Erlös = 114 € bereits für Stahlanteil, ohne Alufelgen, Motor, Kabel.
Legt man 4 Aluminiumfelgen (zusammen ~36 kg) à 1,60 €/kg und einen intakten Katalysator (~80 €) oben drauf, landet man schnell bei 200 – 250 € Auszahlung – für ein Fahrzeug, das auf mobile.de nur noch für 100 € VB stünde.
Elektro- und Hybridfahrzeuge: Mehr Akkus, mehr Wert?
Bei E-Autos dominiert der Lithium-Ionen-Akku das Gewicht. Lithium, Nickel und Kobalt sind extrem gefragte Rohstoffe. Ein 24-kWh-Akku enthält etwa:
- 6 kg Lithium
- 12 kg Nickel
- 1,5 kg Kobalt
Recyclingreife Akkus erzielen derzeit zwischen 500 und 1 000 Euro pro Stück, je nach Zellchemie. Wichtig: Akkus werden separat nach UN-Gefahrgutrichtlinie transportiert – Schrottabholung-Engel kümmert sich um ADR-konformen Transport und die vorgeschriebene Lagerung.
Kann man Teile vorher selbst verkaufen?
Ja, doch sollte man genau abwägen:
DIY-Verkauf Verschrottung Höherer Einzelerlös bei seltenen Teilen (Youngtimer) Zeitersparnis, kein Risiko durch „Reklamationen“ Aufwand: Ausbau, Fotos, Versand, Gewährleistung Einmaliges Verladen, sofortige Zahlung Restkarosse muss trotzdem abgeholt werden Komplettentsorgung inkl. Abmeldung Wer genug Platz und Geduld hat, erzielt mit Einzelteilen manchmal mehr. In 80 Prozent der Fälle rechnet sich jedoch der Gesamtabverkauf an einen zertifizierten Schrotthändler – vor allem bei modernen Alltagsfahrzeugen ohne Classic-Car-Potenzial.
Umweltnutzen: CO₂ sparen und Rohstoffe sichern
Laut Bundesumweltministerium spart jede Tonne recyceltes Stahlblech rund 1,6 Tonnen CO₂. Bei Aluminium liegt die Ersparnis bei bis zu 9 Tonnen. Ein verschrotteter Mittelklassewagen vermeidet damit rund zwei Tonnen CO₂ gegenüber Neuproduktion – das entspricht etwa dem Ausstoß, den ein durchschnittlicher Haushalt in zwei Monaten verursacht.
FAQ – häufig gestellte Fragen zur Autoverschrottung
Brauche ich einen Fahrzeugbrief?
Ja. Zulassungsbescheinigung Teil II belegt dein Eigentum und ist für die Abmeldung Pflicht.
Fallen versteckte Kosten an?
Nein. Angebotspreis = Auszahlungsbetrag. Abmeldung und Transport sind inklusive.
Was passiert mit Airbags?
In der Demontageanlage werden sie fachgerecht gezündet und als Stahl-Alu-Gemisch recycelt.
Kann ich den Termin verschieben?
Bis 12 Stunden vorher kostenlos per Anruf oder E-Mail – einfach Tourendisposition informieren.
So buchst du deine Auto-Verschrottung in NRW
- Daten eingeben – Marke, Modell, PLZ im Online-Formular ausfüllen.
- Preisspanne erhalten – dauert weniger als 60 Sekunden.
- Termin auswählen – oft innerhalb von 48 h.
- Fahrzeug bereitstellen – Schlüssel, Papiere, Kennzeichen (falls noch vorhanden).
- Geld kassieren – bar oder Instant-Payment, Verwertungsnachweis per Mail.
warum verschrotten statt verstauben lassen?
Ein Auto mag noch so defekt sein – als Rohstoffspeicher ist es wertvoll. Wer den Wagen sauber an einen zertifizierten Entsorger übergibt, profitiert finanziell, spart CO₂ und vermeidet rechtliche Fallstricke. Mit Schrottabholung-Engel erledigst du das ohne Anhänger, ohne Wertstoffhof-Warteschlangen und ohne versteckte Gebühren. Klick das Anfrageformular, hol dir dein Angebot und verwandle Schrott in Cash – einfach, schnell und umweltgerecht.